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Rürupp-Rente

Die Rürupp-Rente verdankt ihren Namen dem Ökonomen Bert Rürupp und ist seit Anfang des Jahres 2005 in Kraft getreten. Als besonders interessant gilt sie für Selbstständige, Freiberufler und Gewerbetreibende, die auf diesem Weg eine steuerlich begünstigte Vorsorge für das Alter abschließen können. Die Rürupp-Rente wird daher von den Versicherungsgesellschaften oft auch als “Basis-Rente” für diejenigen bezeichnet, die nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen..

Der Rürupp-Rente liegt das Prinzip der “nachgelagerten Besteuerung” zu Grunde. In der Ansparphase können für die gezahlten Beiträge jährlich Steuervorteile geltend gemacht werden. Bis zum Jahr 2025 werde sogar bis zu 100% der gezahlten Beiträge als Sonderzahlen anerkannt werden. Im Jahr 2006 lag der Prozentsatz bei 62% der Beiträge bis zu einem Betrag von max. 12400 Euro für Alleinstehende und 24800 Euro für Verheiratete (für das Jahr 2007 liegt der Prozentsatz bereits bei 64%).

Die Rentenauszahlung ist bei der Rürupp-Rente ab dem 60. Lebensjahr möglich, es handelt sich also um eine monatlich zahlende, lebenslange Altersvorsorge. Der Unterschied im Vergleich zur klassischen Rente oder z.B. der Riester-Rente liegt darin, dass es bei der Rürupp-Rente kein Kapitalwahlrecht gibt. Der angesparte Betrag wird lebenslang verrentet und nicht etwa in einer Summe ausgezahlt. Am meisten lohnt sich die Rürupp-Rente übrigens für Ältere Menschen mit einem hohen persönlichen Steuersatz, die nur noch einige Jahre bis zur Rente haben.

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